Angewandte Landschaftsökologie Wagner & Wagner Kartierungsprojekt
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Bestand und Gefährdung der Moore in Bayern

Bayern gehört mit etwa 220.000 ha Moorfläche zu den moorreichsten Bundesländern der BRD. Davon schutzwürdig im Sinne des Biotopschutzes waren um 1990 noch etwa 28.000 ha (GROSSE-BRAUCKMANN 1997, BayLfU 2003).

Die höchsten Anteile heute noch gut erhaltener Moore liegen im Alpenvorland, im Alpenraum und in den Ostbayerischen Grenzgebirgen.

Verbreitung von Mooren in Bayern um 1900 (für Vergrößerung klicken - 55 KB!)

Aktuelle Verbreitung von Mooren in Bayern (für Vergrößerung klicken 34 KB! )

... und heute


Moore um 1900 ...


Ohne Java für Vergrößerung: Moore um 1900 ... und heute.


Handlungsbedarf

Von den ehemals ausgedehnten Mooren sind vielfach nur degradierte Torfböden erhalten geblieben.
Auf etwa 90 % der ehemaligen Niedermoore besteht Renaturierungsbedarf (PFADENHAUER & al. 2000).


Grundlage für die Bewertung des Zustands, für die Ermittlung des Renaturierungsbedarfs und für die Formulierung von Leitbildern ist die problemorientierte Typisierung von Mooren. Zur Formulierung der Ziele dient das Hemerobiestufenkonzept.

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18.03.2008

© ALW 2004 Angewandte Landschaftsökologie, Dr. Alfred und Ingrid Wagner, Unterammergau