Angewandte Landschaftsökologie Wagner & Wagner Kartierungsprojekt
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Schutz von Moorpflanzen - Strategien

Effiziente Strategien für einen nachhaltigen Schutz von Moorpflanzen beinhalten fachlich qualifizierte Leitlinien sowie allgemein verbindliche Rechtsinstrumente.


Instrumente für den Schutz von Moorarten

In Deutschland baut der Schutz von Moorarten, speziell von Moorpflanzen auf drei Ebenen auf:
Gesetzlicher Schutz Artenschutz
Biotopschutz
Flächenschutz
Administrative
Instrumente
Programme, Pläne
(z. B. Artenschutzprogramme, Moorentwicklungskonzept, FFH-Managementpläne)
Wissenschaftliche Erkenntnisse Fachliche Erfordernisse
(z. B. Rote Listen, arealgeo-
graphische Situation)

Verbindlichen Schutz gewährleisten gesetzliche Vorgaben durch EU-, Bundes- und Landesrecht (Natura 2000, BNatSchG, BArtSchV). Sie werden durch flexibel anwendbare Pläne und Programmes auf Basis fachlicher Erfordernisse ergänzt.

Anforderungen an den gesetzlichen Schutz von Moorpflanzen

Die aktuelle Entwicklung im Artenschutz zeigt eine zunehmende Bedeutung von EU-Vorgaben. Durch die unzureichende Berücksichtigung von Moorpflanzen in den Anhängen der FFH-Richtlinie besteht eine erhebliche Divergenz zu fachlichen Erfordernissen für den effizienten Schutz von Moorarten.

Ebenso bestehen bei der Bundesartenschutzverordnung fachliche Defizite, so dass für international, bundes- und landesweit gefährdete Pflanzenarten nur ein unzureichender Schutz besteht.

Eine Überarbeitung der Bundesartenschutzverordnung wäre unter Aspekten des Schutzes von Moorarten dringend zu empfehlen.


Datenbank Gefährdung und gesetzlicher Schutz von Moorpflanzen

Daten zu Moorpflanzen mit Angaben zur Gefährdung und zum gesetzlichen Schutzstatus sind als Datenbankabfrage verfügbar.

Eine Abfrage nach bundesweit vom Aussterben bedrohten Arten zeigt, welche davon gesetzlich geschützt sind!



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03.03.2006

© ALW 2004 Angewandte Landschaftsökologie, Dr. Alfred und Ingrid Wagner, Unterammergau